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Geraldine Schmitz promovierte am Institut für Ethnologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main mit regionalem Schwerpunkt Westafrika. Sie studierte historische Ethnologie und Religionsphilosophie und schloss ihr Studium 2013 mit der Magisterarbeit „Der Markt als Lebenswelt – Eine ethnographische Studie über den Tamale Central Market“ ab. Schwerpunktmäßig arbeitet sie seit fünf Jahren über den Markt in Tamale, den sie insbesondere im Hinblick auf Handelsstrategien, wirtschaftliche Dynamiken und den Umgang mit Geld untersucht. Der Fokus ihrer im Juli 2016 abgeschlossenen Dissertation „Market Money – Handelsstrategien auf dem Tamale Central Merket zwischen lokalem Markt und globaler Ökonomie“ im Graduiertenkolleg Wert und Äquivalent liegt bei den lokalen Akteuren und deren Perspektive sowie globalen Kontexten (Finanzmarkt). Ihre Interessen- und Forschungsschwerpunkte sind Wirtschaftsethnologie, Phänomenologie, politische Ethnologie, Geld, Islam in Westafrika, Ethik, Menschenhandel und Wirtschaftssysteme. Außerdem beschäftigt sich Schmitz mit ethnographischen Methoden und ethnologischen Repräsentationsdebatten. Seit 2016 ist sie Postdoc im Graduiertenkolleg Wert und Äquivalen und arbeitet über Kinderarbeit und Menschenhandel in Ghana.

Im Neofelis Verlag hat sie bisher publiziert:

/ zus. mit Laura Picht, Katharina Schmidt und Lukas Wiggering Hrsg. v. The Limits of Change. Was ist der Wert der beständigen Dinge?