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Gerald Siegmund ist Professor für Angewandte Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Er studierte Theaterwissenschaft, Anglistik und Romanistik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Theater als Dispositiv, Theater seit den 1960er Jahren, Theatertheorie, Ästhetik, Entwicklungen im zeitgenössischen Tanz und im postdramatischen Theater im Übergang zur Performance und zur Bildenden Kunst. Zu seinen Buchpublikationen gehören:  William Forsythe – Denken in Bewegung (Henschel 2004) sowie Abwesenheit. Eine performative Ästhetik des Tanzes – William Forsythe, Jérôme Bel, Xavier Le Roy, Meg Stuart (Transcript  2006) Zuletzt hat er herausgegeben Theater: Subjekt. Beiträge zur analytischen Theatralität (zus. mit Petra Bolte-Picker, Lang 2011) und Dance, Politics, and Co-Immunity (zus mit Stefan Hölscher, Diapahnes 2013).