Mimesis – Mimikry – Mimese

Tierstudien 11/2017

Die tierliche und die menschliche Geschichte der Mimesis, Mimikry und Mimese sind in vielfältiger Weise miteinander verwoben. Im Hinblick auf die nachahmende Darstellung der Natur im Bereich der Kunst kann sich Mimesis zum Beispiel auf die – naturalistische oder nicht-naturalistische – Repräsentation von Tieren in verschiedenen Medien und Gattungen, auf unterschiedlichen sinnlichen Kanälen sowie auf intelligiblen, materiellen, motivischen, stilistischen, metaphorischen, rhetorischen, performativen, theatralischen oder partizipativen Ebenen beziehen.

In dieser Ausgabe von Tierstudien wird erörtert, wie Tiere in das Feld, das durch die Begriffe Mimesis, Mimikry und Mimese markiert wird, eingeschrieben sind.

Mit Beiträgen von Gabriele Brandstetter, Nicky Coutts, Miriam Hoffmann, Bernd Hüppauf, Linda Keck, André Krebber, Verena Kuni, Robert Marchesini, Olivier Richon, Susanne Schwertfeger, Franziska Winter und Christoph Wulf.

Wissenschaftlicher Beirat: Petra Lange-Berndt, Roland Borgards, Dorothee Brantz, Thomas Macho, Sabine Nessel, Martin Ullrich und Markus Wild.

 

Leseprobe

 

Bereits erschienene und geplante Ausgaben von Tierstudien:

01/2012 – Animalität und Ästhetik

02/2012 – Tiere auf Reisen

03/2013 – Tierliebe

04/2013 – Metamorphosen

05/2014 – Tiere und Tod

06/2014 – Tiere und Raum

07/2015 – Zoo

08/2015 – Wild

09/2016 – Tiere und Unterhaltung

10/2016 – Experiment

11/2017 – Mimesi – Mimikry – Mimese

12/2017 – Tiere und Krieg

13/2018 – Ökologie – Call for Papers

14/2018 – Krank

15/2019 – Tiere erzählen